Montag, 26. Juni 2017

Boro Mending - Textile Art

Gestern Textile Art Berlin- Überwältigende Eindrücke ! Teilnahme am Workshop Boro Mending der Freiburger Textilkünstlerin Monika Schiwy- Jessen - absolut empfehlenswert! Tolle Workshopleiterin, kompetente Anleitung! 

Mein erster Versuch mit Boro Mending und Japanischen Stoffen

Boro Mending von Monika Schiwy- Jessen
Eigentlich ist es eine Flickentechnik, wenn man aber etwas Neu machen möchte sind die herrlichen japanischen Stoffe sehr schön. In Halle 2 gab es einen Stand mit Stoffen bei kiseki.

Boro Mending von Monika Schiwy- Jessen
Der Workshop war sehr entspannend und anregend! Allerdings:  Boro Mending = Neue Virusgefahr!;-) Stich für Stich und alles mit der Hand, einfach sehr meditativ und es birgt soviele Möglichkeiten! Schon lange bewundere ich auch die Werke und die Art des Stickens und Nähens, von Jude Hill. Eine ganz eigene Art textil kreativ zu sein und dabei wunderbare "Stoffgeschichten" zu schreiben, die keine Maschine duplizieren kann, wie sie selbst schreibt. Weitere Informationen zu Boro Mending noch hier, hier und hier

Der Ankündigungstext: "Boro kommt aus dem Japanischen und bedeutet "zu gut, um wegzuwerfen". In unserer heutigen schnell-lebigen Zeit eine Idee die fast in Vergessenheit geraten ist. Im Upcyclingprozess wird es jedoch wieder modern, alte Dinge aufzupeppen und weiter zu verwenden." Mending ( engl.) ausbessern, reparieren, flicken. Über  Sashiko Sticken gibt es hier auch einiges zu lesen. Eigentlich ist es eine Flickentechnik um Altes zu erhalten also.
Boro kommt aus dem Japanischen und bedeutet „zu gut, um wegzuwerfen“. In unserer heutigen schnell-lebigen Zeit eine Idee, die fast in Vergessenheit geraten ist. Im Upcyclingprozess wird es jedoch wieder modern, alte Dinge aufzupeppen und weiter zu verwenden. Über viele Generationen wurden Reste und Flicken von Stoffen auf Kleidungsstücke und Haushaltsgegenstände gearbeitet, um so die Stücke weiterverwenden zu können.
Boro kommt aus dem Japanischen und bedeutet „zu gut, um wegzuwerfen“. In unserer heutigen schnell-lebigen Zeit eine Idee, die fast in Vergessenheit geraten ist. Im Upcyclingprozess wird es jedoch wieder modern, alte Dinge aufzupeppen und weiter zu verwenden. Über viele Generationen wurden Reste und Flicken von Stoffen auf Kleidungsstücke und Haushaltsgegenstände gearbeitet, um so die Stücke weiterverwenden zu können.



Die Ausstellungen, das Angebot und die Stände waren überwältigend viel und beeindruckend! Mehr Bilder von der Textilen Art demnächst, wenn ich die Bilder sortiert habe. Danke an Katja, Dani und Gerti für den wundervollen gemeinsamen Tag. Es hat viel Spass gemacht mit euch. 

Donnerstag, 22. Juni 2017

Rosenzeit

Immer wieder schön im Juni. Dieses Jahr auch neue Duftrosen, die kräftig blühen. 


In meinem Roseneck läßt es sich auch ganz gemütlich nach Feierabend sitzen und spinnen. Jetzt geht es auch schon wieder los mit der Rosenblütenblätterernte. Auf Wolle und Seide färben die Rosenblütenblätter einen schönen Ton. 


Das war mein Naturdonnerstag. Mit Sonne und Regen und Gewitter am Abend. Mehr Naturdonnerstage gibt es bei Ghislana.

Freitag, 16. Juni 2017

Spiralgarn und Tweedgarn aus Kamelwolle

Das Kilo Kamelwolle " Projekt Kamelwolle"  ist verarbeitet. Ganz entspannt bei Sommergewitter und Regen habe ich heute die restliche Wolle zu Tweedgarn versponnen ... 


... und nun ruht sie draussen im Entspannungsbad. 


Die Kamelwolle hatte ich von den Trampeltieren  vom Fleckschnupphof in Nassenheide.    geholt. -handverlesen, ungewaschen und ungekämmt- 
 

Nach dem Kardieren habe ich die Wolle so nach und nach auf meinem Sonata zu einfach verzwirnter Wolle, dick verzwirnter Wolle, Spiralgarn, Tweedgarn und Kettgarn ( Deckhaar) versponnen. 



Aus dem gröberen Deckhaar webte ich mit dem Stäbchenwebgerät ein kleines Fußwärmekissen. Das Kettgarn besteht aus langen Deckhaarfasern und der Schuss aus einem Gemisch aus Deckhaar und feiner Unterwolle. Als Schuss nahm ich Kardenband, das ich mit dem Diz vom Kardiergerät abnahm.
 
 

Beim Tweedgarn probierte ich 3 Varianten: 1. Die Sariseide wurde gleich mit kardiert; 2. Die Sariseide wurde mit einem Faden versponnen und anschließend verzwirnt. 3. Die Sariseide gab ich beim Verzwirnen zwischen die Fasern. Am einfachsten fand ich es, wenn die Sariseide gleich mit auf das Kardiergerät kommt und dann versponnen wird. 


Von dem einen Kilo Kamelwolle, waren 710 gramm feine Unterwolle, 200 gramm Grannenhaare und 90gramm waren grob und/ oder verfilzt und werden nun für Nadelkissenfüllungen verwendet. So wird von dem 1 Kilo Kamelwolle alles verwendet.


So nun wünsche ich euch ein gutes Wochenende und bis bald !